Luca Bertoncello

Ihr Pilot und Fluglehrer - Ultraleichtflugzeug fliegen lernen in Dresden

Luca Bertoncello

Pilota ed istruttore di volo per aerei ultraleggeri

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Flugstunden: 654:28 - Landungen: 1385 - Letzter Flug am: 19.09.2021
Ore di volo: 654:28 - Atterraggi: 1385 - Ultimo volo il: 19/09/2021
22.08.2021 17:13 - Hochzeitstag in Bagicz
Ein Wochenende am Ostsee
Da wir dieses Jahr, während den Urlaub in Italien aufgrund des schlechten Wetters nicht viel unternehmen konnten, haben wir entschieden, unser Glück zu versuchen und zu sehen, ob wir wenigstens ein paar Tage am Strand verbringen könnten, und damit unseren 17. Hochzeitstag zu feiern.
Da in Stralsund keine Unterkunft frei war, haben wir uns entschieden, nach Osten zu fliegen, zum polnischen Ostsee, genau gesagt nach Bagicz, wo wir schon waren.

Die Idee war, am 20.08. früh (dem Hochzeitstag) abzufliegen, drei Tage in Bagicz zu verbringen und am Sonntag, den 22.08. Abend zurück zu fliegen.
Leider hat uns das Wetter, das uns in Italien schon gehasst hat, weiterhin gehasst...
Am Freitagmorgen war das Wetter in Polen nicht so toll, aber laut Prognosen hätte es am Nachmittag deutlich besser werden sollen. Die Situation in Deutschland war auch nicht viel besser...

Wir flogen also kurz nach 15 Uhr ab. Die geplante Route war Kamenz - Frankfurt Oder - Szczecin - Bagicz.
Bis zur polnischen Grenze gab es keine Probleme und der Flug war entspannt, immer mit Rückenwind. Als wir aber in Polen ankamen, musste ich feststellten (besser: ich wusste es schon, hatte es aber vergessen...), dass man in Polen, um in eine Kontrollzone einzufliegen, einen Flugplan haben muss.
Eigentlich ist es so auch in Deutschland, aber die Lotsen öffnen still den Plan beim Einflug und schließen es beim Ausflug.
Jedenfalls hatten wir keinen Flugplan und der FIS Gdansk wollte keinen im Flug eröffnen...
Nun gab es nur noch eine Möglichkeit: nach Osten abzubiegen und die Kontrollzone von Szczecin Goleniów zu vermeiden. Und so haben wir auch gemacht.
Inzwischen sind aber die Wolken immer dichter und tiefer geworden, so dass wir etwas östlicher Szczecin nur 800 Fuß hoch waren, und keine Hoffnung gab, dass die Wolken aufsteigen würden.
Ich habe daher die FIS um Rat gebeten und sie meinten, dass das Wetter in Szczecin besser sei und wir sollten deswegen dorthin fliegen. Sie sagten uns auch, dass sie den Flug durch die Kontrollzone Szczecin koordinieren werden. Also gut, aber wenn wir das früher gewusst hätten, hätten wir den Umweg erspart.
Wir sind dann über die Wolken gestiegen (wo, wie Reinhard Mey sagt, die Freiheit grenzenlos ist) und fliegen in Abstimmung mit Gdansk über Szczecin.

Jedenfalls habe ich vor dem Einsteigen noch einige Freunde angeschrieben, die schon in Bagicz waren, um nach dem Wetter zu fragen.
Es wäre ziemlich schlecht gewesen, über dem Flugplatz zu kommen, und nicht landen können, weil kein Loch in den Wolken gibt.
Auf jeden Fall, auch wenn sie in dem Moment nicht in Bagicz waren, haben sie uns gesagt, dass die Lage im Norden besser ist, also los geht's!

Tatsächlich ging der Flug nach diesen Anfangsschwierigkeiten gut voran und kurz nach Szczecin öffneten sich die Wolken, so dass wir wieder sinken konnten.
Nach einem Flug von etwas mehr als zwei Stunden landeten wir in Bagicz und fanden die "Deutsche Gruppe" (einige Piloten, die schon eine Woche dort waren und mit denen wir uns bereits verabredet hatten, zur Tankstelle zu fahren und Benzin zu kaufen):

Nachdem wir uns gegrüßt haben (und viel gequatscht...), die Flugzeuge gut verankert und den Sprit gekauft, gingen wir in das Zimmer direkt am Flugplatz.
Über diese Räume hatte ich schon vor drei Jahren geschrieben. Sie sind in einem ehemaligen sowjetischen Militärgebäude, das nach dem Krieg gebaut wurde und haben nur zwei Vorteile: sie sind billig und sie waren frei...
Da wir den Flug leider ziemlich spät organisieren mussten (ich wiederhole: wir wollten ursprünglich nach Stralsund), war das Zimmer, in dem wir letztes Jahr übernachtet hatten, schon belegt.
Die renovierte Ferienwohnung am Flugplatz (viel besser) war leider auch schon gebucht, so dass wir uns begnügen mussten. Für zwei Nächte ging es noch...

Danach sind nach Sianożęty gefahren, denn es war Zeit für den Abendessen. Leider war das Restaurant, das wir vor drei Jahren kennengelernt haben und in dem wir auch letztes Jahr gut gegessen haben, dieses Jahr geschlossen. Die Gründe sind unbekannt, da es kein Schild gab.
Wir mussten also den Hochzeitstag mit einem Sandwich feiern...
Und es hat auch angefangen zu regnen...

Am nächsten Tag, dem Samstag, war das Wetter, trotz der Temperatur um die 15°, hervorragend, also starteten wir den Tag mit einem Spaziergang am Strand:

Danach sind wir mit den Fahrrädern, die wir am Flugplatz gemietet hatten (und die viel bessere Zeiten gesehen hatten, vor allem eins, für das sich der Flugplatzdirektor nicht traute, Geld dafür zu verlangen...) und machten uns auf die Suche nach einem anderen Restaurant.
Wir haben es auch gefunden und ziemlich gut gegessen, obwohl es leider nicht so ​​gut ist wie letztes Jahr. Wir konnten uns aber nicht wirklich beschweren...
Nach dem Mittagessen gingen wir wieder an den Strand. Meine Frau hat sich sogar ins Wasser getraut. Für mich hat es gereicht, die Füße ins Wasser zu stellen... Das Wasser war nicht allzu kalt, aber ehrlich gesagt, obwohl jemand das gemacht hat, hätte ich mich nicht getraut, noch zu baden...
Habe ich schon erwähnt, dass uns das Wetter dieses Jahr besonders gehasst hat? Wenn ich es noch nicht gesagt habe, sage ich es jetzt...

Am Abend beschlossen wir (ich wollte das schon seit einigen Jahren machen) den Sonnenuntergang über dem Meer zu fotografieren. Natürlich aus der Luft.
Wir sind dann ein paar Minuten nach 20 Uhr abgeflogen (Sonnenuntergang war um 20:14 Uhr) und konnten einige Fotos machen, einige davon sehr suggestiv:


Nun kommen wir zum Sonntag. Der Plan war, wie ich schon am Anfang geschrieben hatte, den Vormittag am Strand zu verbringen, etwas zu essen und gegen 15 Uhr abzufliegen.
Leider sehen wir gleich nach dem Frühstück, während ich das Wetter prüfe, dass es im Norden Polens den größten Teil des Tages ausgezeichnet sein wird, aber in Zentrum Polen und in Deutschland waren Gewitter zu erwarten.
Da mir dieses Jahr ein Erlebnis mit Gewitter reichte (in Italien...), entschieden wir uns gleich nach dem Frühstück abzufliegen, ohne noch ein letztes Mal an den Strand gehen zu können.
Ich habe aber es wenigstens geschafft, ein Foto des Strandes zu machen:


Der Flug verlief reibungslos. Das Flugzeug flog praktisch von selbst. Für den ganzen Flug in Polen hatten wir 5-10 km/h Rückenwind, der dann 20 km/h Gegenwind geworden ist, sobald wir die Grenze überquerten...
Nach der Erfahrung vom Freitag hatte ich den Rückflug außerhalb der Kontrollzone von Szczecin Goleniów geplant, aber der FIS Gdansk, bei dem ich mich natürlich angemeldet hatte, sagte mir, dass wir, wenn wir es wollten, die Kontrollzone durchfliegen durften und sie würden den Durchflug koordinieren.
Nun, da wir auf diese Weise einen unnötigen Umweg sparen, tun wir es...

Wir flogen also weiter, blieben immer auf 3500 ft und kamen in Deutschland an. Hier hatten wir, wie gesagt, Gegenwind, aber trotzdem immer machbar. Der Wind war konstant, so dass der Flug trotzdem sehr entspannt geblieben ist.
Wir sind dann über den seit Jahren geschlossenen ehemaligen Militärflughafen Cottbus geflogen:


Schließlich kamen wir in die Nähe von Kamenz.
Die Landung war nicht die einfachste. Der Wind war quer und böig, aber jeder Pilot mit etwas Erfahrung sollte schaffen mit solchen Bedingungen zu landen.
Der Flug war damit offiziell beendet. Wir haben ungefähr zweieinhalb Stunden gebraucht.

Damit ging auch dieses Festwochenende zu Ende.
Wir werden es auf jeden Fall wiederholen, vielleicht schon nächstes Jahr. Ich werde aber nach einer besseren Unterkunft suchen, aber mit einem Jahr Zeit sollte es kein großes Problem sein.

Bagicz ist ein Flugplatz, den ich jedem empfehlen kann! Das Personal ist sehr nett und spricht gut Englisch, teilweise sogar passables Deutsch.
Der Strand ist sehr schön und nur 10 Minuten zu Fuß vom Flugplatz entfernt. Die Piste ist in ausgezeichnetem Zustand.
09.08.2021 11:50 - Flugurlaub 2021
Im sehr regnerischen Italien
Auch dieses Jahr haben wir uns entschieden, das Flugzeug für unseren Urlaub zu nutzen.
Wir haben auch noch entschieden, wieder nach Italien zu fliegen, um Freunde und Verwandte zu besuchen und einige Geburtstage zu feiern.

Wir haben diese Tour bereits vor zwei Jahren gemacht. Nach den Erfahrungen (und Fehlern!) des letzten Mals haben wir die Route leicht geändert.
Andere Veränderungen wurden vom Wetter beschlossen, das uns dieses Jahr besonders hasste...

Da ich vor zwei Jahren gesehen habe, dass ein Zwischenstopp in Österreich den Flug nur verlängert, ohne Vorteile zu bringen, haben wir uns entschieden, die Strecke an einem Tag zu fliegen.

Um so früh wie möglich die Alpen zu passieren, haben wir entschieden, nicht von Kamenz (wo man viel Geld bezahlen muss, damit man um 6 Uhr starten kann), sondern von Pirna zu starten, wo für eine kleine Spende der Flugleiter um 6 Uhr für uns am Flugplatz war.
Auch das Ziel war anders. Anstatt in Cerrione zu landen, haben wir entschieden, in Montalto Dora, in der Nähe von Ivrea, zu landen. Etwas unbequemer zu erreichen vom Haus meiner Eltern, aber viel billiger (Vor zwei Jahren hat uns Cerrione für Landungen wie ein 2-Tonnen-Flugzeug bezahlen lassen, da das Ultraleichtflugzeug, mit dem wir fliegen, mit deutschem Kennzeichen keine Zahlen hat, sondern nur Buchstaben...). Montalto verlangte 50 € pro Woche für das Parken und keinen Euro für die Landungen.
Das Personal ist sehr nett und hilfsbereit. Eine Landung dort kann ich wirklich empfehlen!

Die Route war also: Kamenz (EDCM) - Pirna (EDAR) - Deggendorf (EDMW) - Trento (LIDT) - Montalto Dora (TO10).
In Pirna haben wir bei den Eltern meiner Frau geschlafen, um am Samstag, 24.07. um 6 Uhr zu starten.
Die Stopps in Deggendorf und Trento dienten zum Tanken (und in Trento auch für ein gutes Mittagessen).
Deggendorf öffnet normalerweise um 10 Uhr, aber der Flugleiter ist sehr nett und hilfsbereit, also haben wir uns um 8 Uhr zum Tanken verabredet.
Der Abschnitt von Trento nach Montalto (nach den Erfahrungen von vor zwei Jahren) war geplant über Tonale und Sondrio.

Vor-Etappe: Kamenz (EDCM) - Pirna (EDAR)

Wie bereits erwähnt, haben wir uns für den Abflug von Pirna entschieden, da der Abflug um 6 Uhr viel weniger kostet als in Kamenz...
Der Flug war sehr kurz (21 Minuten) und absolut unproblematisch, da der Flugplatz Pirna von oben gut zu erkennen ist.
Das war auch kein Umweg, da Pirna genau auf der Strecke Kamenz – LALUK – Deggendorf liegt.

Erste Etappe: Pirna (EDAR) - Deggendorf (EDMW)

Am 24.07. war das Wetter zumindest in Deutschland herrlich: kein Wind, klarer Himmel, kühl, aber nicht kalt.
Nach den üblichen Vorflugkontrollen verabschieden wir uns von meinem Schwiegervater, der uns zum Flugplatz gebracht hat, steigen ins Flugzeug und heben ab. Der Flugleiter bat uns, nach dem Abflug rechts abzubiegen (etwas früher als die normale Strecke), um den Schlaf derjenigen, die direkt neben der Landebahn wohnen, nicht zu stören. Da die Piste lang genug ist, um hoch zu kommen und die Kurve sicher zu machen, war das gar kein Problem.

Wir peilen daher LALUK (IFR-Meldepunkt an der Grenze zu Tschechien) an, erreichen Most kurz nach LALUK, überfliegen ein noch schlafendes Tschechien (es war 7 Uhr morgens!) und kommen wieder in Deutschland an.
Eine Stunde und vierzig Minuten nach dem Abflug landen wir in Deggendorf, drei Minuten früher als geplant.

Zweite Etappe: Deggendorf (EDMW) - Trento (LIDT)

Hier tanken wir, danach die übliche Toilettenpause und ein zweites Frühstück, schließlich heben wir ab nach Italien.
Nach der Erfahrung von vor zwei Jahren beschließe ich, so schnell wie möglich zu steigen, um Probleme vor den Alpen zu vermeiden.
Leider hat die von uns verwendete Tecnam P92 wie vor zwei Jahren nur einen Transponder Mode C, also hätten wir theoretisch unter 5000 ft bleiben sollen. In der Praxis können wir aber so hoch steigen, wie wir wollen, wenn wir das in Abstimmung mit der FIS machen. Die FIS genehmigt das fast immer. Diesen „Trick“ habe ich letztes Jahr bei einem Gespräch mit einer Person der Deutschen Flugsicherung während eines Weiterbildungskurses gelernt.
Wir passieren dann den Chiemsee schon deutlich über 5000 ft.

Während des gesamten Fluges hatten wir immer das Glück, einen guten Rückenwind zu haben:

Leider beginnt uns das gute Wetter zu verlassen. In Österreich gab es viele Wolken, zum Glück aber höher als die Berge:

Und auch in Italien verschärfte sich die Lage leider. Obwohl die Sichtflugbedingungen noch herrschten, war das Wetter deutlich schlechter als in Deutschland.
Das war mir schon vor dem Abflug bekannt, also war ich schon vorbereitet. Jedenfalls war mein Teddybär fest auf meinem Schoß (und meine Frau hielt den Papa Schlumpf) ...

Dritte Etappe: Trento (LIDT) - Montalto Dora (TO10)

Wir sind dann in Trento gut gelandet. Über den Flugplatz hatte ich schon vor zwei Jahren gesprochen und kann mich nur wiederholen.
Die Piste ist ausgezeichnet, das Personal sehr nett und das Restaurant einfach wunderbar.
Nach dem Tanken und Mittagessen machen wir uns bereit für die letzte Etappe nach Montalto Dora.
Problem: Die Wolken über dem Tonalepass waren zu tief. Wir mussten daher den Weg ändern. Da ich für diese Strecke keinen Flugplan eröffnet hatte, war das sehr einfach gemacht. Wir sind dann, wie vor zwei Jahren, zwischen den Alpen und Milano über den Gardasee geflogen.

Wir sind daher aufgrund der Luftraumstruktur in Italien etwas niedrig geflogen. Diesmal waren die Turbulenzen jedoch aufgrund des bedeckten Himmels sehr gering.
Wir kamen in Biella an und bereiteten uns darauf vor, über die Serra (ein Moränenhügel zwischen Biellese und Canavese) zu fliegen, um in Montalto Dora zu landen, als ich sehr dunkle Wolken vor uns sah.
Wenige Sekunden später hat uns der Sturm erreicht.
Da man mit Gewitter nicht diskutieren kann, biege ich am Rand des Kunstfluges nach links ab und fliege mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Cerrione, während meine Frau die Frequenz des Flugplatzes sucht.
Wir haben es noch geschafft "trocken" zu landen, aber wir haben es nicht mal geschafft, das Flugzeug zu parken, als uns der Sturm erreicht hat. In den etwa 20 Metern, die das Flugzeug vom Flugplatzgebäude trennten, haben wir wirklich "geduscht".
Jedenfalls ist nach etwa einer Stunde der Sturm vorbei und, nachdem wir meine Eltern telefonisch beruhigt haben, heben wir ab und erreichen innerhalb von 12 Minuten Montalto Dora.

Wie man sehen kann, ist die Piste in Montalto Dora aus Gras. Trotzdem (der einzige mir bekannte Fall) haben sie es geschafft, die Landebahnrichtung mit Beton zu schreiben. Die Nummer gibt es seit 1983. Ich bin gespannt, was sie machen werden, wenn sich die Nummer wegen der magnetischen Variation ändert.
Es ist jedoch eine ausgezeichnete Idee, da die Piste auch von Weitem gut erkennbar ist.
Von der Serra kommend, muss man recht schnell sinken, da der Flugplatz nicht einmal zwei Minuten entfernt ist.
Der Endanflug ist auch etwas Besonderes, da man über ziemlich hohe Bäume und Hochspannungsleitungen fliegen muss.
Bis hinter die Bäume muss man eine Höhe von 1200 ft einhalten und danach sehr schnell sinken. Die Piste ist jedoch lang genug, um dieses Manöver sicher durchzuführen.

Rückflug, erste Etappe: Montalto Dora (TO10) - Trento (LIDT)

Nach zwei Wochen schlechtem Wetter, das auch in der Gegend von Biella erhebliche Schäden verursacht hat (Ich war sehr froh, dass das Flugzeug im Hangar geparkt war! Schon in der ersten Nacht hätte ein sehr starker Sturm ernsthafte Schäden am Flugzeug verursacht...) und nachdem wir Freunde und Verwandte wieder gesehen haben, bereiten wir uns auf die Rückkehr vor.
Über unseren Aufenthalt in Italien kann ich nur sehr wenig sagen. Am liebsten wären wir wenigstens nach Aosta oder Massa Cinquale (zum Meer) geflogen, aber wie gesagt hat das Wetter anders entschieden und wir mussten uns mit kurzen Flügen über Biella und Ivrea begnügen...

Der Rückflug wurde auch einen Tag früher als geplant gemacht, da die Wettervorhersage für Sonntag, den 08.08. sehr schlecht war (zumindest in den Alpen).

Der Flug nach Trento erfolgte jedoch über das Sondrio-Tal und den Tonale-Pass. Es war machbar, aber man musste etwas aufpassen, da die Wolken nicht zu hoch waren.

Trotzdem konnten wir auch auf dem Rückweg von Rückenwind profitieren:

Die Ankunft am Tonale-Pass war etwas schwer, da wir auf die Wolken achten mussten:

Genauso viel Aufmerksamkeit war bei den Kurven angesagt, da der Rückenwind zugenommen hatte:

Aber am Ende sind wir am Flugplatz Trento angekommen:

Hier halten wir für die Nacht. Das bereits vor zwei Jahren ausgezeichnete Hotel wurde noch verbessert.
Glücklicherweise konnte uns das Personal ein Zimmer geben, da wir das gebuchte für die Nacht zwischen Samstag 07. und Sonntag 08. nicht nutzen konnten, denn wir sind einen Tag früher als geplant angekommen.
Wir haben also ein Einzelzimmer mit eineinhalb Einzelbetten bekommen, das mehr als groß genug war, um zu zweit gut zu schlafen.
Wir essen Abendbrot und gehen spazieren, um zu verdauen. Bei Sonnenuntergang war fast kein Wind mehr, die Wolken waren verschwunden und die Sicht ausgezeichnet.
Schade, dass Ultraleichtflugzeuge nachts nicht fliegen dürfen, sonst wäre es eine gute Idee gewesen, in dem Moment abzureisen...

Rückflug, zweite Etappe: Trento (LIDT) - Deggendorf (EDMW)

Samstagmorgen kurz vor dem Frühstück prüfe ich das Wetter und rufe den Flugplatz an, um mich beraten zu lassen.
Das Wetter in Italien war nicht hervorragend, aber auch nicht zu schlecht. Für Österreich befürchtete ich einige niedrige Wolken (die GAFOR signalisierte D/D/D), aber das sah machbar aus.
Wir gehen dann ins Restaurant zum Frühstücken und um die Flugpläne zu öffnen.
Nach dem Frühstück gehen wir zum Flugzeug und machen uns startklar.
Nach Bolzano teilte uns ein Flugzeug aus Österreich mit, dass die Wolken über dem Brennerpass über 7000 ft waren (der Brennerpass selbst liegt auf 6145 ft), also machbar.
Er teilte uns auch mit, dass es in Österreich "etwas turbulent" sein kann.
Meine Entscheidung, über Castelletto und Brixen zu fliegen, war richtig, da in Italien die Wolken noch etwas tief waren.
Wir fliegen daher immer die Autobahn entlang bis nach Österreich. Und hier fangen "die kleinen Turbulenzen" an... Bei 70 km/h Wind würde ich sagen, der richtige Name wäre Föhn...
Aus verständlichen Gründen konnte ich keine Fotos machen.
Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Innsbrucker Turm habe ich entschieden, den Flugplan zu ändern. Über Kufstein nach Deutschland zu fliegen, war einfach nicht machbar.
Innsbruck rät uns, über die N1 und den Scharnitzpass zu fliegen, wo laut ihnen der Wind weniger wehte. Tatsächlich war der Wind hier nicht mehr als 40 km/h.
Wir kommen endlich in Deutschland an, etwa 50 km westlicher als geplant.
In jedem Fall ist das Schlimmste überstanden. Immer mit Rückenwind (zwischen 5 und 25 km/h) fliegen wir runter und kommen in Sichtweite von Deggendorf an:

Rückflug, dritte Etappe: Deggendorf (EDMW) - Kamenz (EDCM)

Wir tanken, essen ein paar Kekse und fliegen nach Kamenz. Da die Ankunft während der normalen Öffnungszeiten des Flugplatzes geplant war, wäre eine weitere Landung in Pirna sinnlos gewesen.

Diese Route ist sehr einfach. Die Berge, die Deutschland von Tschechien trennen, sind klein im Vergleich zu den Alpen, denn 5000 ft reichen aus, um sie problemlos zu überfliegen.
Während der gesamten Flugdauer hatten wir immer Rückenwind. Es ist mir noch nie passiert, Hin- und Rückflug mit Rückenwind zu fliegen. Besser so...
Die FIS Praha hat uns auf Fallschirmaktivität in Plzen hingewiesen und deshalb haben wir den Flugplatzbereich sorgfältig gemieden.
Nach dem Passieren des Erzgebirges kehren wir nach Deutschland zurück und bereiten uns auf die Landung in Kamenz vor.
Hier war es schon etwas windig, aber immer noch machbar, vor allem für diejenigen, die vor ein paar Stunden mit dem Föhn zu kämpfen hatten...

Zusammenfassung

Auch diese Ferien sind zu Ende ...
Ich habe schon vor zwei Jahren gesagt, dass das Fliegen über die Alpen nicht zu unterschätzen ist. Ich würde es niemandem mit weniger als 100-150 Flugstunden empfehlen.
Bei einem Wetter wie dem dieses Jahres würde ich sogar sagen, dass der Pilot mindestens 300-400 Flugstunden haben und das verwendete Flugzeug sehr gut kennen muss.
Aber mit der Maßnahme, so schnell wie möglich zu steigen (in unserem Fall in Absprache mit der FIS) kann auch ein kleines Ultraleichtflugzeug mit nur 80 PS problemlos die Strecke fliegen, auch mit zwei Personen und Gepäck an Bord (natürlich nur das Nötigste!) .

Ich habe bereits vor zwei Jahren berichtet, dass der FIS in Italien eine nahezu ununterbrochene Kommunikation und geschätzte Zeiten für jeden Teil des Fluges von einem Meldepunkt zum anderen verlangt.
Eine gute Flugplanung ist daher unabdingbar.

Ein Freund von mir, Fluglehrer in Italien, gab mir einige Tipps für die Funkkommunikation mit den Flugplätzen auf Italienisch (was ich auch gemacht habe!), aber er empfiehlt mir unbedingt, mit der italienischen FIS weiter Englisch zu funken.
Der Grund? Wie ich schon vor zwei Jahren gemerkt hatte, sprechen die italienischen Lotsen sehr schlecht Englisch. Wenn sie denken, dass der Pilot kein Italienisch kann und sie deswegen mit ihm Englisch funken müssen, lassen sie ihn in Ruhe.
Tatsächlich habe ich gemerkt, dass diejenigen, die Italienisch funkten, viel mehr sprechen mussten als ich ... Guter Tipp, also...

Zum Überfliegen der Alpen kann ich noch etwas sagen: Ein gutes GPS ist eine große Hilfe, aber die Idee, auf der direkten Linie zwischen zwei Punkten zu fliegen, ist oft eine schlechte Idee! Im besten Fall muss man sehr hoch steigen, um Berge zu überfliegen (die aber oft einfach zu umfliegen sind) und dies ist nicht immer möglich.
Eine gute Idee ist es, entlang der Autobahnen zu fliegen, die immer an den tiefsten Punkten des Tals gebaut werden und per Definition frei von wesentlichen Hindernissen sind.
Der Flug muss daher sorgfältig durch das Studium der Karten geplant werden!

Und jetzt fangen wir an, den Flug für den Urlaub im nächsten Jahr vorzubereiten ...
22.08.2021 17:13 - Anniversario di matrimonio a Bagicz
Un fine settimana al Mar Baltico
Visto che quest'anno, durante le ferie in Italia, non abbiamo potuto fare gran chè per via del meteo avverso, abbiamo deciso di tentare la sorte e vedere se riuscivamo a passare almeno un paio di giorni al mare, intanto che festeggiavamo il nostro 17. anniversario di matrimonio.
Visto che a Stralsund non abbiamo trovato alloggio, abbiamo deciso di puntare ad est e ritornare in Polonia, precisamente a Bagicz, dove già eravamo stati.

L'idea era di partire il 20.08. mattina (il giorno dell'anniversario), passare tre giorni a Bagicz e ripartire domenica 22.08. nel pomeriggio.
Purtroppo, il meteo, che già ci ha odiati in Italia, ha continuato ad odiarci...
Venerdi mattina il tempo in Polonia non era gran che, ma, secondo le previsioni, avrebbe dovuto migliorare di molto nel pomeriggio. Non che in Germania la situazione fosse poi tanto migliore, in effetti...

Comunque partiamo poco prima delle 15 con il tragitto previsto Kamenz - Frankfurt Oder - Szczecin - Bagicz.
Fino al confine con la Polonia non ci sono stati problemi ed il volo procedeva rilassato. Arrivati in Polonia ho scoperto (meglio: già lo sapevo, ma me ne ero completamente dimenticato...) che in Polonia, per entrare in una zona di controllo occorre avere il piano di volo.
Anche in Germania, in effetti, ma i controllori, nel caso detto piano non ci sia, provvedono ad aprirlo all'ingresso e a chiuderlo all'uscita.
In ogni caso, noi un piano di volo non l'avevamo e la FIS di Gdansk non voleva aprirne uno in volo...
A quel punto ci restava solo una possibilità: virare ad est ed evitare completamente la zona di Szczecin Goleniów, cosa che abbiamo fatto.
Intanto le nuvole cominciavano ad addensarsi e abbassarsi, finchè, un po' più ad est di Szczecin ci siamo trovati a soli 800ft di quota senza speranza che le nuvole salissero.
Chiediamo quindi alla FIS che ci informa che su Szczecin il meteo è migliore e ci consiglia di dirigersi li. Ci dice anche che provvederanno loro a coordinare il volo nella zona di Szczecin. Bene così, ma averlo saputo prima ci avrebbe risparmiato la deviazione.
Troviamo quindi una possibilità di salire sopra le nuvole (dove, come dice Reinhard Mey, la libertà non ha confini) e, coordinati con Gdansk, sorvoliamo Szczecin.

In ogni caso, prima di salire, avevo scritto a degli amici che già erano a Bagicz per chiedere informazioni sul meteo.
Sarebbe stato infatti piuttosto brutto trovarsi sopra l'aereoporto senza possibilità di atterrare perchè coperto dalle nuvole. In ogni caso, anche se in quel momento non erano più li, ci hanno detto che a nord la situazione è migliore, quindi procediamo.

In effetti, dopo queste difficoltà iniziali il volo procede bene e poco dopo Szczecin le nuvole si diradano così che possiamo nuovamente scendere.
Dopo un volo di poco più di due ore atterriamo a Bagicz e troviamo il "gruppo tedesco" (alcuni piloti che già da una settimana erano li e con i quali ci eravamo già messi d'accordo per andare al distributore e comprare la benzina):

Dopo i saluti di rito, aver ancorato bene gli aerei ed aver comprato il carburante, prendiamo possesso della stanza, direttamente all'aeroporto.
Su queste stanze già avevo scritto tre anni fa. Si trovano in un ex edificio militare sovietico costruito dopo la guerra ed hanno due soli pregi: costano poco ed erano libere...
Purtroppo, visto che abbiamo dovuto organizzare il volo abbastanza tardi (ripeto: volevamo andare a Stralsund) la stanza dove avevamo alloggiato l'anno scorso era già occupata.
Anche l'alloggio ristrutturato all'aeroporto (molto migliore) era già prenotato, quindi abbiamo dovuto accontentarci. Per due notti, si può fare...

Dopodichè, visto che l'ora avanzava, ci siamo diretti verso Sianożęty per cenare. Purtroppo il ristorante che avevamo conosciuto tre anni fa e dove avevamo mangiato anche lo scorso anno, quest'anno era chiuso. Ignoti i motivi, visto che non c'era nessun cartello.
Abbiamo dovuto festeggiare l'anniversario di matrimonio con un panino...
Ed ha pure cominciato a piovere...

Il giorno dopo, sabato, il meteo era eccellente anche se la temperatura era di circa 15°, quindi abbiamo cominciato la giornata con una passeggiata in spiaggia:

Quindi, abbiamo preso le biciclette che avevamo noleggiato all'aeroporto (e che avevano visto tempi molto migliori, sopratutto una per la quale il direttore dell'aeroporto non si è osato chiederci dei soldi...) e ci siamo messi alla ricerca di un altro ristorante.
L'abbiamo anche trovato ed abbiamo anche mangiato abbastanza bene, anche se purtroppo non è ai livelli di quello dell'anno scorso. Comunque non potevamo proprio lamentarci...
Dopo pranzo ci siamo nuovamente recati in spiaggia. Mia moglie si è anche osata entrare in acqua. A me è bastato mettere i piedi a mollo... L'acqua non era freddissima, ma sinceramente, nonostante qualcuno lo facesse, io non mi sarei osato fare il bagno...
Ho già detto che il meteo, quest'anno, ci ha particolarmente odiati? Se non l'ho ancora detto prima, lo dico adesso...

La sera abbiamo deciso (era già qualche anno che volevo farlo) di fotografare il tramonto sul mare. Ovviamente dall'alto.
Siamo quindi decollati qualche minuto dopo le 20 (il tramonto era alle 20:14) e siamo riusciti a fare un po' di foto, alcune anche molto suggestive:


Ed arriviamo a domenica. Il piano, come già avevo scritto all'inizio, era di passare la mattinata in spiaggia, mangiare qualcosa e ripartire verso le 15.
Purtroppo, subito dopo colazione, intanto che controllavo il meteo, abbiamo visto che il tempo al nord della Polonia sarebbe stato eccellente per quasi tutta la giornata, ma verso il centro ed in Germania erano previsti temporali.
Visto che un'esperienza con i temporali quest'anno mi è bastata (in Italia...), a malincuore abbiamo deciso di partire dopo colazione, senza neanche poter andare un'ultima volta in spiaggia.
Una foto però sono riuscito a farla:


Il volo è stato molto tranquillo. L'aereo volava praticamente da solo. Per tutto il volo in Polonia abbiamo avuto 5-10 km/h di vento a favore, che poi è diventato 20 km/h contro appena passato il confine...
Vista l'esperienza di venerdi avevo previsto il ritorno senza interessare la zona di controllo di Szczecin Goleniów, ma la FIS di Gdansk, presso la quale ovviamente mi ero registrato, mi ha detto che, se volevo, potevo passarci dentro ed avrebbero coordinato loro la cosa.
Beh, visto che così risparmiamo un po' di giri inutili, lo facciamo...

Procediamo quindi, sempre stando sui 3500 ft ed arriviamo in Germania. Qui, come ho detto, ci troviamo il vento contro, ma comunque ancora sempre fattibile. Il vento era costante, quindi il volo è continuato molto rilassato.
Passiamo sopra l'ex aeroporto militare di Cottbus, chiuso ormai da anni, e continuiamo il tragitto:


Alla fine arriviamo in vista di Kamenz.
L'atterraggio non è stato proprio banale. Il vento era di traverso e con folate improvvise, ma chiunque con un minimo di esperienza ce la può fare.
Il volo è quindi ufficialmente terminato. Ci abbiamo messo due ore e mezza scarse.

Anche questo fine settimana di festeggiamenti è quindi giunto al termine.
Sicuramente lo rifaremo, magari già l'anno prossimo. Cercherò comunque un alloggio migliore, ma con un anno di tempo non dovrebbero esserci problemi.

Bagicz è un aeroporto che consiglio a tutti! Il personale è molto gentile e parla un buon inglese, qualcuno anche un tedesco passabile.
La spiaggia è molto bella e dista 10 minuti a piedi dall'aeroporto. La pista è in ottimo stato.
09.08.2021 11:50 - Vacanze in volo 2021
In un'Italia molto piovosa...
Anche quest'anno abbiamo deciso di usare l'aereo per le nostre vacanze.
Questa volta abbiamo deciso di riprovare con l'Italia, per visitare amici e parenti e festeggiare un po' di compleanni.

Già due anni fa abbiamo fatto questo giro. Memori dell'esperienza (e degli errori!) dell'altra volta, abbiamo cambiato leggermente il programma.
Altri cambiamenti sono stati decisi da Giove Pluvio, che quest'anno ci ha particolarmente odiati...

Visto che già due anni fa ho visto che una tappa in Austria allunga semplicemente il volo senza portare alcun beneficio, abbiamo deciso di fare il volo in una sola giornata.

Per poter passare le Alpi il prima possibile abbiamo deciso di non partire da Kamenz (che mi avrebbero chiesto una grossa cifra per poter decollare alle 6), ma da Pirna, dove per un piccolo obolo una persona ci ha autorizzato il decollo alle 6.
Anche la destinazione è stata differente. Al posto di atterrare a Cerrione, abbiamo deciso di atterrare a Montalto Dora, vicino ad Ivrea. Un po' piú scomodo da raggiungere da casa dei miei genitori, ma molto più economico (due anni fa Cerrione ci fece pagare gli atterraggi come un aereo da 2 tonnellate visto che l'ultraleggero con cui voliamo, con targa tedesca, non ha cifre ma solo lettere...). Montalto ci ha fatto pagare 50€ alla settimana per il parcheggio e non chiede nemmeno un Euro per gli atterraggi.
Il personale dell'aeroporto è molto gentile e disponibile. Posso consigliare senza riserve un atterraggio da loro!

Il tragitto è dunque stato: Kamenz (EDCM) - Pirna (EDAR) - Deggendorf (EDMW) - Trento (LIDT) - Montalto Dora (TO10).
A Pirna ci siamo fermati a dormire dai genitori di mia moglie in modo da partire alle 6 di sabato 24.07.
Le tappe di Deggendorf e Trento erano per il rifornimento di carburante (e a Trento anche per un buon pranzo).
Deggendorf apre normalmente alle 10, ma il personale è gentilissimo e disponibile, quindi abbiamo combinato di atterrare già alle 8 per far benzina.
La tratta da Trento a Montalto (memori dell'esperienza di due anni fa) era stata pianificata passando dal Tonale e da Sondrio.

Pre-tappa: Kamenz (EDCM) - Pirna (EDAR)

Come detto precedentemente, abbiamo deciso di partire da Pirna, visto che il decollo alle 6 di mattina costa molto meno che non a Kamenz...
Il volo è stato brevissimo (21 minuti) e non presenta nessun problema, visto che l'aeroporto di Pirna é facilmente riconoscibile dall'alto.
Tra l'altro, questo atterraggio non ha comportato nessuna deviazione, essendo Pirna esattamente sulla linea Kamenz - LALUK - Deggendorf.

Prima tappa: Pirna (EDAR) - Deggendorf (EDMW)

Il 24.07. il tempo era splendido, quantomeno in Germania. Vento assente, cielo terso, temperatura bassa ma non fredda.
Dopo i controlli di rito salutiamo il suocero che ci ha portati all'aeroporto, saliamo in aereo e decolliamo. Il tipo dell'aeroporto ci ha chiesto di curvare subito dopo la partenza (un po' prima del normale circuito) per non disturbare il sonno di quelli che abitano proprio vicino alla pista. Visto che la pista é lunga a sufficienza per salire e fare la curva in sicurezza, non c'é stato il minimo problema.

Puntiamo dunque verso LALUK (punto di riporto IFR al confine con la Repubblica Ceca), raggiungiamo Most poco dopo LALUK, sorvoliamo tranquillamente la Repubblica Ceca ancora immersa nel sonno (erano le 7 di mattina!) e ritorniamo in Germania.
Un'ora e quaranta minuti dopo la partenza atterriamo a Deggendorf, con tre minuti di anticipo sulla tabella di marcia.

Seconda tappa: Deggendorf (EDMW) - Trento (LIDT)

Facciamo dunque il pieno, quindi una tappa alla toilette ed un breve spuntino, infine decolliamo alla volta dell'Italia.
Memore dell'esperienza di due anni fa, decido di salire il prima possibile per evitare problemi sulle Alpi.
Purtroppo, adesso come due anni fa, il Tecnam P92 che abbiamo usato ha soltanto un Tranponder Mode C, quindi teoricamente avremmo dovuto stare sotto i 5000 ft. Praticamente invece possiamo salire quanto vogliamo, basta chiedere prima alla FIS l'autorizzazione a farlo. Autorizzazione che viene concessa praticamente sempre. Questo "trucchetto" l'ho imparato l'anno scorso ad un corso di aggiornamento, parlando con una persona della Deutsche Flugsicherung.
Passiamo quindi il Chiemsee già ben sopra i 5000 ft.

Per tutto il tragitto abbiamo sempre avuto la fortuna di avere un discreto vento a favore, come si vede da questa foto:

Purtroppo il bel tempo comincia a lasciarci. In Austria troviamo parecchie nuvole, anche se, per fortuna, ben più alte delle montagne:

Ed anche in Italia purtroppo la situazione peggiora. Pur rimanendo le condizioni per il volo a vista, il tempo è nettamente peggiore che in Germania.
Ero già a conoscenza della cosa, quindi ero preparato spiritualmente. In ogni caso, l'orsachiotto di pezza era ben fisso sulle mie ginocchia (e mia moglie stringeva il Grande Puffo)...

Terza tappa: Trento (LIDT) - Montalto Dora (TO10)

Atterriamo dunque a Trento. Dell'aeroporto avevo già parlato due anni fa e posso solo ripetermi.
La pista è ottima, il personale gentilissimo ed il ristorante eccellente.
Dopo aver fatto benzina e pranzato, ci prepariamo all'ultima tappa, fino a Montalto Dora.
Problema: le nuvole sopra il passo del Tonale sono troppo basse. Dobbiamo quindi cambiare il percorso. Visto che per questo tragitto non avevo aperto un piano di volo, la cosa è stata molto semplice. Siamo quindi passati, come due anni fa, tra le Alpi e Milano, sorvolando il lago di Garda.

Abbiamo quindi volato un po' basso a causa della struttura dello spazio aereo in Italia. Stavolta comunque, a causa del cielo coperto, le turbolenze erano molto ridotte.
Siamo arrivati a Biella e ci preparavamo a sorvolare la Serra (una serra morenica tra il Biellese ed il Canavese) per atterrare a Montalto Dora, quando vedo delle nubi scurissime davanti a noi.
Neanche tempo di sperare che fossero dopo Montalto che ci troviamo in un temporale.
Visto che con i temporali non si discute, faccio una virata a sinistra al limite del volo acrobatico e, mentre mia moglie cerca la frequenza di Cerrione, mi dirigo alla massima velocità verso questo aeroporto.
Atterriamo ancora all'asciutto, ma non facciamo in tempo a parcheggiare l'aereo che il temporale ci ha raggiunti. Nei circa 20 metri che separavano l'aereo dall'edificio dell'aeroporto ci siamo veramente fatti una doccia.
In ogni caso, dopo circa un'ora il temporale passa e noi, dopo aver tranquillizzato i miei genitori per telefono, decolliamo e, nel giro di 12 minuti, arriviamo a Montalto Dora.

Come si può notare la pista di Montalto Dora è in erba. Nonostante ciò, unico caso a me noto, sono riusciti a scrivere il numero della pista, con una gittata di cemento. Il numero è li dal 1983. Come faranno se, per la varianzione magnetica, occorrerà cambiare il numero della pista, non lo so.
Comunque è un'ottima idea, in quanto la pista è molto ben visibile, anche da distante.
Arrivando dalla Serra occorre scendere abbastanza rapidamente, visto che l'aeroporto è a nemmeno due minuti di distanza.
Occorre anche prestare attenzione all'arrivo in Finale, visto che è necessario sorvolare alberi abbastanza alti e cavi dell'alta tensione.
Fino a dopo gli alberi bisogna tenere una quota di 1200 ft, per poi scendere molto rapidamente dopo di essi. La pista è comunque lunga a sufficienza per compiere questa manovra in sicurezza.

Ritorno, prima tappa: Montalto Dora (TO10) - Trento (LIDT)

Dopo due settimane all'insegna del maltempo, che nel Biellese ha fatto anche danni ingenti (quanto son stato felice di aver potuto mettere l'aereo nell'Hangar! Già la prima notte un temporale molto intenso avrebbe rischiato di fare seri danni all'aereo...) ed aver rivisto amici e parenti, ci prepariamo al ritorno.
Sulla permanenza in Italia posso dire ben poco. Avremmo voluto almeno volare fino ad Aosta o a Massa Cinquale (al mare), ma, come ho detto, il meteo ha deciso diversamente e ci siamo dovuti accontentare di brevi voli sul Biellese e su Ivrea...

Anche il ritorno è stato anticipato di una giornata, in quanto le previsioni meteo per domenica 08.08. erano pessime (quantomeno sulle Alpi).

Il volo fino a Trento è stato comunque fatto passando dalla valle di Sondrio e dal Passo del Tonale. Era fattibile, ma bisognava stare un po' attenti, visto che le nuvole non erano altissime.

In compenso, anche nel ritorno abbiamo beneficiato del vento a favore:

L'arrivo sul Passo del Tonale è stato un po' sudato, in quando dovevamo fare attenzione alle nuvole:

Altrettanta attenzione doveva esserci durante le virate, visto che il vento in coda era aumentato:

In ogni caso, alla fine, arriviamo all'aeroporto di Trento:

Qui ci fermiamo per la notte. L'albergo, già eccellente due anni fa, è ulteriormente migliorato.
Fortunatamente il personale è riuscito a trovarci una camera per dormire, visto che quella che avevamo prenotato per la notte tra sabato 07. e domenica 08. non potevamo usarla essendo arrivati un giorno prima del previsto.
Ci siamo quindi adattati ad una camera singola con un letto ad una piazza e mezza, comunque più che sufficiente per dormire bene in due.
Ceniamo e facciamo due passi per digerire. Al tramonto il vento è pressochè assente, le nuvole sono scomparse e la visibilità è eccellente.
Peccato che gli ultraleggeri non possano volare di notte, altrimenti sarebbe stata una buona idea ripartire adesso...

Ritorno, seconda tappa: Trento (LIDT) - Deggendorf (EDMW)

Sabato mattina, subito prima di colazione, controllo il meteo e telefono all'aeroporto per farmi consigliare.
Il meteo in Italia non era eccellenten, ma neanche troppo male. Per l'Austria temevo nuvole un po' basse (il GAFOR segnalava D/D/D), ma avremmo dovuto farcela.
Scendiamo quindi al ristorante per fare colazione ed apro i piani di volo.
Dopo colazione andiamo all'aereo e ci prepariamo per il decollo.
Passato Bolzano, un aereo proveniente dall'Austria ci informa che le nuvole sul Brennero sono oltre i 7000 ft (il passo del Brennero è a 6145 ft), quindi fattibile.
Ci informa altresì che "potrebbe esserci un po' di turbulenza" in Austria.
La mia decisione di passare da Castelletto e Bressanone era giusta, in quanto in Italia le nuvole erano ancora un po' basse.
Proseguiamo quindi seguendo sempre l'autostrada fino in Austria. E li troviamo "un po' di turbolenza"... Con 70 km/h di vento, direi che il nome corretto è Föhn...
Per ovvie ragioni, non sono riuscito a scattare nessuna foto.
Un breve consulto con la torre di Innsbruck e decidiamo di cambiare il piano di volo. Passare da Kufstein per entrare in Germania non sembra fattibile.
Innsbruck ci consiglia di passare da N1 e Scharnitzpass dove, a detta loro, il vento è minore. In effetti, qui il vento non supera i 40 km/h.
Arriviamo quindi finalmente in Germania, spostati ad ovest di circa 50 km del previsto.
In ogni caso, il peggio è passato. Sempre con il vento in coda (tra i 5 ed i 25 km/h) scendiamo ed arriviamo in vista di Deggendorf:

Ritorno, terza tappa: Deggendorf (EDMW) - Kamenz (EDCM)

Riempiamo i serbatoi, mangiamo un paio di biscotti e ripartiamo per Kamenz. Visto che l'arrivo era pianificato ben dopo il normale orario di apertura dell'aeroporto, non avrebbe avuto senso un'ennesimo atterraggio a Pirna.

Questo tragitto è decisamente semplice. Le montagne che separano la Germania dalla Repubblica Ceca son poca cosa al confronto con le Alpi, visto che 5000 ft bastano per superarle senza problemi.
Per tutta la durata del volo abbiamo sempre il vento a favore. Non mi era mai capitato prima d'ora di avere il vento a favore all'andata ed al ritorno. Meglio così...
La FIS di Praha ci ha avvisati di attività paracadutistica a Plzen e quindi abbiamo accuratamente evitato la zona dell'aeroporto.
Dopo aver passato le Erzgebirge ritorniamo in Germania e ci prepariamo per l'atterraggio a Kamenz.
Qui il vento era già abbastanza forte, ma comunque più che fattibile, sopratutto per chi ha appena avuto a che fare con il Föhn...

Conclusioni

Ed anche queste ferie sono arrivate alla fine...
Ho già detto due anni fa che il sorvolo delle Alpi non è una cosa da sottovalutare. Non mi sentirei di consigliarlo a nessuno con meno di 100-150 ore di volo.
Con un meteo come quello di quest'anno arrivo a dire che sarebbero necessarie almeno 3-400 ore di volo ed una confidenza estrema con l'aereo utilizzato.
Comunque, con l'accorgimento di salire appena possibile, in accordo con la FIS, anche un piccolo ultraleggero con soli 80 cavalli-motore può tranquillamente fare il volo, pur con a bordo due persone ed i bagagli (ovviamente solo lo stretto necessario!).

Ho già detto due anni fa che la FIS in Italia richiede una comunicazione pressochè ininterrotta e tempi stimati per ogni tratta da un punto di riporto all'altro.
Una buona pianificazione del volo è quindi indispensabile.

Un mio amico, insegnante di volo in Italia, mi ha dato qualche consiglio per la comunicazione in Italiano con gli aeroporti (che ho fatto!), ma mi ha consigliato tassativamente di parlare Inglese con la FIS.
Il motivo? Come già avevo avuto modo di constatare due anni fa, i controllori italiani parlano un Inglese pessimo. Se pensano che sia necessario parlare questa lingua con il pilota, lo lasciano abbastanza in pace.
In effetti ho visto che quelli che parlavano Italiano dovevano parlare molto più di me... Ottimo consiglio, dunque...

Un'altra cosa posso dire sul sorvolo delle Alpi: un buon GPS è un aiuto enorme, ma cercare di volare seguendo la linea diretta tra due punti è spesso una pessima idea! Bene che vada occorre alzarsi parecchio per superare montagne che si possono spesso semplicemente aggirare, e non sempre la cosa è possibile.
Una buona idea è di seguire le autostrade che sono sempre costruite nei punti più bassi della valle e, per definizione, sono prive di ostacoli significativi.
Il volo dev'essere quindi accuratamente pianificato studiando le cartine!

E ora cominciamo a preparare il volo per le ferie dell'anno prossimo...