Flugstunden: 202:30 - Landungen: 354 - Letzter Flug am: 17.09.2017
Ore di volo: 202:30 - Atterraggi: 354 - Ultimo volo il: 17/09/2017
21.12.2013 21:23 - Rundflug
Weitere Flugplätze
Auch heute bin ich in der Luft...
Der Himmel ist klar, die Sicht wunderbar, der Wind (in Riesa!) relativ schwach. Alles bestens, damit ich das Jahr gut beenden kann.
Um 9 Uhr hole ich den Lehrer ab und 10:30 Uhr sind wir wieder im Flugzeug. Zwei Landungen mit dem Lehrer, dann weitere 5 allein, mit einem Seitenwind von 5-7 Knoten, genau 90° rechts. Ich muss sagen, dass ich kaum geflucht habe, bei den Landungen. Vielleicht verbessere ich mich?

Jedenfalls, war heute der Himmel voll. Da am 24. der Flugplatz bis zum Jahresende schließt, nehme ich an, dass alle, die das können, den letzten Flug des Jahres machen wollten.
Das bedeutet, natürlich, dass das Radio keine Minute still bleibt. Auch der Flugleiter (ein sehr genauer Typ!), hat seine Probleme gehabt.
Ich bin gerade abgeflogen und ein anderes Flugzeug ist vor dem Hangar und wartete auf die Freigabe um die Straße zu kreuzen, als ich per Funk höre "D-MG, kreuzen mit grün, nächste Meldung am Rollhalt Charlie, Piste 30". Ich gucke nach dem Höhenmesser: 700 Fuß, dann funke ich selber: "D-MG, sicher, dass Sie mit dem Richtigen sprechen? Ich bin schon abgeflogen..."

Jedenfalls, es sieht so aus, dass ich jetzt gut lerne. Nach diesen 5 Landungen rolle ich zurück zum Hangar, tanken wir und fliegen nach Ohena, wo ich schon einmal gelandet bin (siehe "Radio" vom 22.09.). Der Lehrer hat inzwischen den Flugplatz angerufen und sagt mir, dass es dort einen relativ starken Wind gibt, aber fast von vorne.

Wir kommen also in Oehna an, diesmal mit der richtigen Frequenz, drei Landungen mit dem Lehrer, damit ich die Piste kennenlerne, viele Flüche über den Wald neben der Piste (der große Aufwinde verursacht), dann steigt der Lehrer aus und ich fliege allein ab.

Bei der ersten Landung habe ich wirklich geschwitzt. Erstmal war es noch schwerer das Flugzeug über dem Wald zu halten, denn ich war 85Kg leichter, dann hat der Wind sich geändert und es war etwas quer zur Piste. Dann musste ich auf die Eisenbahn kurz vor der Piste aufpassen, damit ich nicht auf der Hochspannungsleitung hängen bleibe.
Bis zum Endanflug habe ich mich beschäftigt zu verstehen, wie ich am besten lande, dann hatte ich keine Zeit mehr zu denken. Ich bin sogar gut gelandet, obwohl noch relativ hart.
Andere 4 Landungen mit diesem "Lüftchen", dann mache ich die Mittagspause. Ich glaube, ich habe inzwischen gelernt, denn ich habe viel mehr geflucht bei dem Gegenanflug auf den Wald als bei den Landungen, obwohl ich musste eine Landung abbrechen und durchstarten.

Nach der Pause mache ich noch fünf weitere Landungen, die letzten zwei mit einem Seitenwind (circa 40° von links) von 14 Knoten! OK, es ist jetzt die Zeit, den Unterricht in die Praxis zu bringen und die linke Tragfläche unten zu halten. Trotz des Windes waren die Landungen auch nicht so schlecht. Aber ich war froh, dass ich den Sicherheitsgürtel hatte, denn ansonsten hätte ich mir den Kopf mehrmals am Dach gestoßen. Das Flugzeug hat wirklich getanzt bei dem Abflug...

Nun sind die Landungen von heute zu Ende. Ich zahle die Gebühre, der Lehrer steigt ein und wir fliegen zurück nach Riesa, diesmal über Torgau, damit ich die Orientierung üben kann. Auf dem Weg nach Riesa, so als "Spaß", zieht der Lehrer das Gas komplett weg, damit ich die Gelegenheit habe, eine Notlandung einzuleiten. Ich schaffe es auch, aber ich muss noch weiter üben. Das werde ich bestimmt in den nächsten Unterrichtsstunden machen...

Nun sind wir zurück in Riesa, ich zahle die Gebühre, wünsche allen ein frohes Fest und wir fahren zurück nach Hause.
Dieses Jahr werde ich nicht mehr fliegen, aber der Lehrer meinte, dass das Ende meiner Ausbildung absehbar ist.
Hoffentlich bleibt das Wetter im Januar und Februar gut...
18.12.2013 14:52 - Allein!
Piep piep!
Endlich habe ich es geschafft!!

Heute habe ich meinen erster Soloflug gemacht! Das Wetter war wunderbar, mit einem leichten Wind (5-8 Knoten).
Um 10 Uhr waren wir in Riesa, bereit zum beginnen. Nach den Kontrollen bin ich 10:30 Uhr wieder in der Luft, diesmal noch mit dem Lehrer.
Nach 5 guten Landungen fragt er mich, ob ich mich bereit fühle. Na, muss ich jetzt "nein" sagen?

Dann steigt der Lehrer aus, holt sein Funkgerät, kurzer Kommunikationstest und los! Es ist etwas anderes allein in dem Flugzeug zu sitzen...
Mit dem Geschrei "Piep piep" bin ich abgeflogen. Ich habe auf diesen Moment 36 Jahre lang gewartet...

Ich habe mir echt Mühe gegeben, so exakt wie möglich zu fliegen. Bis auf einmal habe ich es geschafft die Höhe genau zu halten (Vorher war ich immer zwischen 800 und 1000 Fuß, diesmal war ich exakt 900 Fuß hoch, wie es sein soll) und die Geschwindigkeit genau 100 Km/h ab dem Gegenanflug.
Die erste Landung war gut, obwohl natürlich immer noch verbesserbar. Ich bin stolz darauf und auch der Lehrer hat per Funk gratuliert.
Dann habe ich 4 weitere Landungen gemacht, eine davon leider nicht so gut (ich habe zu früh das Flugzeug ausgerichtet), aber immer noch in Sicherheit.

Jedenfalls habe ich heute 10 gute Landungen geschafft, 5 davon im Soloflug! Nachdem wir zum Hangar gekommen sind, habe ich nicht nur einen, sondern sogar zwei Urkunden bekommen. Ich bin kein Fußgänger mehr!!

Wenn das Wetter mitmacht, werde ich Samstag nochmal fliegen, sicher mit weiteren Soloplatzrunden, dann werden wir bestimmt beginnen zu fremden Flugplätzen zu fliegen und dort allein zu landen.

Ich kann sagen, dass ich mir ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht habe...
15.12.2013 17:43 - Zweiter Versuch
Diesmal erfolgreich
Diesmal habe ich es geschafft!

Dieses Wochenende habe ich intensiv geübt. Gestern habe ich wieder 10 Platzrunden gemacht, auch nicht schlecht, sogar mit ein paar guten Landungen.
Dann sind wir "hoch" geflogen (über 5000 Fuß MSL) und ich habe das Fliegen mit gekreuzten Rudern geübt, das nötig ist, wenn man mit starkem Seitenwind landen muss.
Dieser "Schrägflug" wird gemacht, indem man das Querruder in einer Richtung schiebt, während man mit dem Seitenruder die andere Richtung hält. So bleibt das Flugzeug mit einer Tragfläche unten, ohne dass es abbiegt.
Mit diesem System ist es auch möglich viel Höhe abzubauen, wenn das gewünscht ist. Wenn nicht, wäre es günstiger immer den Höhenmesser zu prüfen...
Ich habe dann noch geübt die Höhe zu halten. Das ist leider immer noch eins meiner großen Probleme... Und alle zwei Sekunden musste ich die Geschwindigkeit ablesen und laut sagen.

Jedenfalls war ich heute bereit und fit für die kleine Prüfung.
Leider (Murphy) war heute wieder ein relativ starker Wind. Jedenfalls kommen wir in Riesa an und machen drei Landungen zur Vorbereitung.
Dann rief der andere Lehrer an und fragte, ob wir nach Großenhain fliegen können. Das Flugzeug mit dem er zusammen mit einem anderen Schüler nach Riesa fliegen wollte, will heute nicht. Vielleicht ist es die Batterie, vielleicht ist es was anderes, aber der Motor geht nicht an...

Kein Problem! Großenhain ist nur 5 Minuten Flug von Riesa entfernt. Wir landen und tanken (Sicher ist sicher!), dann fliegen wir dorthin. Sobald wir die Platzrunde verlassen haben, müssen wir uns schon in Großenhain zur Landung anmelden, aber das war schon vorher bekannt.
Wir landen (eigentlich sogar meine beste Landung heute: wirklich weich!), dann steigt mein Lehrer aus und der andere steigt ein. Es geht wieder los!

Diesmal ist der andere Lehrer etwas zufriedener mit meiner Landungen, aber er schafft es immer irgendwie, dass ich unruhig werde...
Obwohl er ein sehr sympathischer Mensch ist, mit dem man im Normalfall klar kommen kann, sieht es so aus, dass ich Probleme habe, mit ihm zu fliegen... Egal, am Ende muss er nur bestätigen, dass ich mit dem Programm weiter gehen kann und ich bin zufrieden.
Ich habe heute mit ihm vier Landungen gemacht, eine davon leider sehr schlecht. Es sieht so aus, dass, wenn er dabei ist, ich wieder ein absoluter Anfänger werde...
Jedenfalls habe ich es heute wenigstens geschafft ein Lob von ihm zu bekommen, als ich einen Abflug mit starkem Seitenwind (also dann mit gekreuzten Rudern) gemeistert habe.

Am Ende parken wir das Flugzeug und es findet der zweite "Kriegsrat" statt. Ich habe befürchtet, dass er auch heute sagte, dass ich nicht reif genug für die Solo-Flüge bin, aber glücklicherweise hat er das nicht gesagt.
Er hat einige meiner Fehler betont (Einige davon mache ich nur mit ihm, aus irgendeinem mysteriösen Grund), aber am Ende hat er mir seinen Segen gegeben, wenn ich noch vorher ein paar Platzrunden mit meinem normalen Lehrer mache.
Endlich! Jedenfalls muss ich sagen, dass ich heute nicht so geneigt für den Solo-Flug war, denn der Wind ist inzwischen echt stark geworden...
Ich lasse dann das Flugzeug dem anderen Schüler für zwei Platzrunden, so dass er auch üben kann, dann fliegen wir nach Riesa zurück, wo ich weitere 10 Landungen schaffe, diesmal mit einem echt starken Seitenwind (17 Knoten).
Das ist wirklich schwer... Es ist klar, dass ich am Ende auch mit diesem Wind die Landungen meistern muss, und der Lehrer meint, so macht das Fliegen echt Spaß, jetzt bin ich aber sicher noch nicht so weit, dass ich so einfach mit dem Wind fliegen kann.

Ich bin also mit meinem Lehrer so verblieben, dass ich nächsten Mittwoch endlich meine erste Solo-Platzrunden machen werde, mit der Hoffnung, dass der Wind nicht so stark ist.
Ich bin ab Dienstag endlich im Urlaub. Welche andere Möglichkeit gibt es, meinen Urlaub gut zu beginnen, als einige Solo-Flüge zu machen, auch wenn nur rund um die Piste?
08.12.2013 17:13 - Cross-Check
Leider erfolglos
Wie ich letzte Woche angekündigt habe, habe ich heute den Cross-Check mit einem anderen Lehrer gehabt.
Auch heute früh war das Wetter sehr wechselhaft, aber endlich hat der Lehrer mich gegen 9:45 Uhr angerufen und gesagt, dass ich ihn abholen soll.
Ich ziehe mich um, hole den "Flugkram" und wir fahren los (diesmal ist auch meine Frau dabei).

Um 11:30 Uhr bin ich im Flugzeug und wir machen einige Platzrunden als "Erwärmung", dann eine kurze Mittagspause und, als endlich der andere Lehrer ankam (er ist nicht der pünktlichste Mensch der Erde ), mit einem anderen Schüler, geht es los.

Ich steige nochmal ins Flugzeug und starte. Leider sind meine Versuche nicht erfolgreich gewesen... Vielleicht war die Aufregung (obwohl ich auch den zweiten Lehrer gut kenne) oder was anderes aber er hat mir nicht seinen "Segen" gegeben.

Ich habe kein Problem zuzugeben, dass ich mit ihm ziemlich schlecht geflogen bin (der andere Lehrer hat sich auch gewundert) und es ist das erste Mal, dass ich mit ihm fliege. Er kann also nur sehen, wie diese drei Landungen waren. Ich bin absolut nicht sauer auf ihm, dass er entschieden hat, dass ich lieber noch üben soll. Letzten Endes, muss er relativ sicher sein, dass das Flugzeug wieder in einem Stück in den Hangar geht.
Klar, ich jubele nicht, aber am Ende war es auch keine echte Prüfung, sondern nur eine Kontrolle mit einem anderen Lehrer.

Nun sind wir so verblieben, dass, angenommen das Wetter macht mit, werde ich nächsten Samstag mit dem Lehrer fliegen, mit dem ich immer geflogen bin, und Sonntag nochmal den Cross-Check mit dem anderen Lehrer versuchen.
Wahrscheinlich werde ich sogar nicht der einzige sein und der andere Schüler, der heute nur meine Landungen angeguckt hat, wird auch den Cross-Check versuchen.

Hoffentlich werden wir beide Erfolg haben, und unseren Solo-Flug machen...
01.12.2013 13:57 - Weitere Landungen
Fast geschafft...
Ich bekomme heute früh eine SMS von meinem Lehrer. Ich soll ihn sofort abholen, denn das Wetter ist gerade gut, aber am Nachmittag wird es schlechter.

Ich ziehe mich also um, bereite die Tasche vor und steige ins Auto. Um 10:30 Uhr sind wir im Flugzeug und schalten den Motor an. Oder, besser gesagt, wir versuchen es, denn auch heute ist der Motor so kalt, dass es fünf Minuten gedauert hat, bis sich der Propeller endlich dreht...

Jedenfalls, sind wir am Ende bereit und es geht los. Heute, leider, haben wir wieder Seitenwind. Aber wenigstens ist die Sicht gut... Mal sehen, was ich heute schaffe.

Die erste Landung war aber leider schlecht. Ich schaue den Lehrer an, er mich, ich gebe Gas und starte wieder. Zum Glück war diese Landung eine Ausnahme, denn ich habe danach 10 gute Landungen hintereinander geschafft (also, Landungen, die bei der Prüfung akzeptiert werden).
Und sogar mit einem Seitenwind von 14 Knoten, also nicht gerade wenig...
Es sieht so aus, dass irgendwas in meinem Kopf geschaltet ist, und ich habe gelernt, wie man landet.

Nach diesen 10 Landungen, da wir noch etwas Zeit haben, üben wir Ziellandungen, also was gemacht werden muss, wenn der Motor plötzlich steht.
Wir steigen also bis auf 2000 Fuß über Grund (2300 Fuß MSL), dann fliege ich bis zum Anfang der Piste und nehme das Gas komplett raus, so dass der Propeller keinen Antrieb mehr erzeugt.
Nach der ersten Reaktion (Knüppel drücken und damit die Fahrt sichern), geht es mit dem Unterricht los. Erstmal muss man darauf achten, dass die Geschwindigkeit an dem gelben Strich (100 Km/h) bleibt, denn das ist die beste Geschwindigkeit für das Gleiten, also wir bleiben länger in der Luft. Dann muss man kontrolliert sinken, so dass man an der gewünschten Stelle landen kann (deswegen Ziellandungen). Das bedeutet, dass man eine Dreieck fliegt, und an jeder Seite werden ~600 Fuß Höhe verloren. Am Ende muss man die Piste vor sich haben und normal landen.
Die erste Landung war leider etwas schlecht, denn ich bin fast seitlich von der Piste raus gekommen. Es wäre deutlich besser gewesen, wenn ich auf der Wiese vor der Piste gelandet wäre (und, natürlich, im Falle eines echten Motorausfalls hätte ich es auch gemacht), jedenfalls, starte ich wieder und wiederhole das Spiel noch zwei Mal.

Die dritte Landung war richtig gut, so dass ich wieder (Reflex) den Lehrer angeguckt habe, und mich gefragt habe, ob er das Flugzeug zum Boden gebracht hat. Aber es sieht so aus, dass ich "reif" bin und habe die Landungen gelernt.

Am Ende, da der Wind inzwischen sehr stark geworden ist und der Lehrer andere Termine hat, bringen wir das Flugzeug in den Hangar, ich zahle die Landungen und fahren wir zurück nach Dresden.

Nun wird es spannend, denn wenn das Wetter mitmacht, werde ich nächste Woche mit dem anderen Lehrer fliegen, für den sogenannten "cross check". Und dass los: allein!!

Und jetzt passt eine Scheibe Stollen zum Feiern...
21.12.2013 21:23 - In giro
Atterraggi su un altro aeroporto
E anche oggi sono in volo...
Il cielo è terso, la visibilità è eccellente, il vento (a Riesa!) è moderato. Tutto il meglio per poter finire l'anno in bellezza.
Alle 9 sono davanti a casa dell'insegnante e alle 10:30 sono nuovamente per aria. Due atterraggi con l'istruttore, quindi altri 5 atterraggi da solo, con un vento di 5-7 nodi direttamente di lato. Devo dire che non mi sono quasi accorto della cosa. Starò migliorando?

Comunque oggi c'era parecchia gente per aria. Visto che il 24. l'aeroporto chiuderà per ferie, immagino che tutti quelli che possono vogliono farsi l'ultimo volo dell'anno.
Questo vuol dire che la radio non sta zitta un minuto. Anche il tipo alla torre (che è un precisino) una volta è andato nel pallone.
Ero appena decollato e un altro aereo era davanti all'Hangar e aspettava di attraversare la strada, quando sento alla radio un "D-MG, attraversate con il verde e andate al punto Charlie, pista 30". Guardo l'altimetro: 700 piedi. Chiamo la torre "D-MG, sicuro di parlare con la persona giusta? Io son già decollato..."

A parte gli scherzi, comunque, pare che oramai stia imparando bene. Dopo questi cinque atterraggi rientro all'Hangar, facciamo il pieno e via che si va verso Oehna, dov'ero già atterrato (vedi "Radio" del 22.09.). Intanto l'insegnante aveva già telefonato e mi fa sapere che la c'è un vento relativamente teso, ma quasi frontale.

Arriviamo dunque a Oehna, stavolta con la frequenza giusta, tre atterraggi con l'insegnante, tanto per famigliarizzarmi con la pista, bestemmie assortite per il bosco vicino alla pista (che provoca venti ascendenti piuttosto forti), poi l'insegnante scende ed io riparto.

Il primo atterraggio è stato veramente sudato. Intanto tenere l'aereo fermo sul bosco era più difficile, visto che ero più leggero di 85Kg, poi il vento era cambiato ed era abbastanza di traverso, infine dovevo stare attento alla linea ferroviaria subito prima della pista (da sorvolare relativamente in alto, per evitare di incappare nei cavi dell'alta tensione).
Fino all'arrivo in finale cercavo di capire come fare, poi non ho più avuto il tempo di pensare. Sono pure atterrato bene, sebbene leggermente duro. Seguono altri 4 atterraggi, sempre con questo "venticello" che mi sposta. Ma oramai devo aver imparato come fare, visto che bestemmio di più nel sottovento sugli alberi che all'atterraggio. Nonostante tutto, ho dovuto abortire un atterraggio e ripartire, ma è meglio fare questo che rischiare di schiantarsi...

Breve pausa pranzo, quindi altri 5 atterraggi, gli ultimi due dei quali con un vento di traverso (circa 40° a sinistra) di 14 nodi! OK, è ora di mettere in pratica gli insegnamenti e tenere l'ala sinistra più in basso. Nonostante il vento, gli atterraggi non erano neanche male. In compenso alle partenze ero felice di avere la cintura allacciata, visto che altrimenti avrei tirato craniate al tetto, da tanto sobbalzava l'aereo...

A questo punto, il giro di atterraggi odierno è finito. Pago, l'insegnante risale e torniamo a Riesa, passando da Torgau, così, tanto per imparare ad orientarsi. Sulla strada per Riesa, tanto per "divertirci", l'insegnante mi toglie completamente il motore e vediamo se riesco a preparare l'atterraggio di emergenza. Ci riesco, ma devo ancora esercitarmi bene. E lo farò sicuramente...

Comunque, alla fine torniamo a Riesa, pago gli atterraggi, saluto tutti e auguro buon Natale, quindi torniamo a casa.

Per quest'anno i voli sono finiti. L'insegnante comunque ritiene che la fine del corso è già in vista.
Speriamo che a Gennaio e Febbraio il tempo tenga...
18.12.2013 14:52 - Da solo!
Cip cip
E finalmente ce l'ho fatta!!

Oggi ho fatto il mio primo volo in solitaria! Il tempo era magnifico con un vento leggero (5-8 nodi).
Alle 10 eravamo a Riesa, pronti per cominciare. Dopo i controlli di rito alle 10:30 sono in volo, stavolta ancora con l'istruttore.
Dopo 5 atterraggi buoni, mi chiede se mi sento pronto. E che devo dire di no?

A quel punto l'istruttore scende, acchiappa la sua radio portatile, breve prova di comunicazione e via che si va. Fa un certo effetto non avere l'istruttore accanto ed essere in aria...
Al grido di "Cip cip" sono decollato sui cieli di Riesa. Attendevo questo momento da 36 anni...

Mi sono dato da fare per mantenere l'aereo il più stabile possibile. A parte una volta sono riuscito, finalmente, a mantenere l'altezza abbastanza esatta (prima ero sempre tra gli 800 e i 1000 piedi, stavolta mi tenevo sui 900 come deve essere) e la velocità corretta di 100 Km/h dal sottovento in poi.
Il primo atterraggio è stato veramente buono, sebbene ovviamente ancora migliorabile. Sono orgoglioso e anche l'istruttore si è complimentato via radio.
Sono seguiti altri 4 atterraggi, uno dei quali, purtroppo, non tanto buono (ho tirato su il muso un po' troppo presto), ma comunque ancora sempre in sicurezza.

Comunque oggi ho al mio attivo 10 atterraggi buoni, dei quali 5 da solo! Tornati alla torre ho ricevuto non uno, bensì addirittura due certificati che attestano che non sono più un pedone!!

Se il tempo tiene, sabato farò un altro volo, sicuramente con giri di pista in solitaria, poi si passerà agli atterraggi su altri aeroporti.

Posso ben dire di essermi fatto un bel regalo di Natale...
15.12.2013 17:43 - Secondo tentativo
Stavolta con successo
E stavolta ce l'ho fatta!

Questo fine settimana mi sono dedicato ad un programma intensivo di allenamenti. Ieri ho fatto altri dieci atterraggi neanche male, anzi, alcuni anche buoni.
Quindi ci siamo alzati (sopra i 5000 piedi) e mi sono esercitato nel volo di sbieco, necessario per controllare meglio l'aereo durante l'atterraggio con il vento di traverso.
Questo volo di sbieco si ottiene spostando la leva che comanda gli alettoni da una parte e spingendo il pedale, che controlla l'alettone di coda, nella direzione opposta.
In questo modo l'aereo resta inclinato su un'ala ma non gira.
Con questo sistema è anche possibile perdere parecchia quota in modo molto rapido (se è ciò che si vuole, naturalmente, altrimenti è meglio tenere d'occhio l'altimetro...).
Quindi mi sono esercitato nel volo rettilineo (ossia tenere l'aereo ad una data altezza senza ne salire, ne scendere). E ogni due secondi circa, dovevo controllare e dire la velocità.

Comunque, oggi ero carico e pronto per l'esamino.
Purtroppo (Murphy!) stamani c'era nuovamente un vento relativamente teso. Comunque arriviamo a Riesa e facciamo tre atterraggi tanto per prepararmi.
Poi l'altro istruttore ci telefona e ci chiede di venire a Großenhain, che l'aereo con il quale voleva volare a Riesa assieme ad un altro studente oggi non vuole saperne di accendersi.

Nessun problema! Großenhain dista 5 minuti di volo da Riesa. Atterriamo e facciamo il pieno (un po' di sicurezza non guasta mai), quindi partiamo verso Großenhain. Appena alzati in volo, ovviamente, dobbiamo già chiamare l'aeroporto di Großenhain per atterrare, ma quello era previsto.
Atterriamo, quindi il mio istruttore scende e sale quello nuovo e via che si va.

Stavolta sembra un po' più soddisfatto dell'altra settimana, ma comunque riesce sempre in qualche modo a mettermi in agitazione...
Sebbene come persona sia molto simpatico e alla mano sembra proprio che io non riesca a sintonizzarmi bene con lui. Vabbè, alla fine mi basta che mi dica che posso proseguire il programma e mi va bene così.
Con lui oggi ho fatto quattro atterraggi complessivi. Uno dei quali, purtroppo, decisamente brutto. Sembra proprio che, quanto lui è a bordo, io riesca a regredire agli inizi...
Comunque, almeno una lode da lui oggi l'ho presa, durante un decollo con forte vento traverso.

Alla fine parcheggiamo l'aereo e si tiene l'ennesimo "consiglio di guerra". Sinceramente temevo che anche stavolta mi dicesse che non potevo volare da solo, invece no.
Ha rimarcato alcuni miei errori (alcuni dei quali, misteriosamente faccio solo con lui), ma alla fine ha detto che, se mi esercito un altro po' con il mio solito istruttore, lui mi da la sua benedizione per il volo in solitaria.
Meno male! Non che, in ogni caso, oggi fossi tanto propenso a volare da solo, visto che il vento oramai era diventato piuttosto forte...
Comunque, dopo aver lasciato l'aereo all'altro studente per due giri di pista, torniamo a Riesa e facciamo altri dieci atterraggi, stavolta con un vento traverso veramente forte (17 nodi).
È dura, quando c'è così tanto vento di traverso. È ovvio che alla fine dovrò essere in grado di atterrare senza problemi anche con questo vento, ma sono ben contento di rimandare il volo da solo alla prossima volta con un vento meno forte...

Comunque, sembra che stia migliorando e sono rimasto d'accordo con il mio solito istruttore che mercoledì farò finalmente i miei primi atterraggi da solo. Da martedì sarò finalmente in ferie. Quale modo migliore di cominciare le vacanze che con un bel volo in solitaria, anche se solo attorno alla solita pista?
08.12.2013 17:13 - Cross-Check
Purtroppo fallito...
Come avevo preannunciato la settimana scorsa, per oggi era previsto il Cross-Check con un altro insegnante.
Anche stamani il tempo era molto variabile, ma finalmente, verso le 9:45, mi telefona l'insegnante per dirmi di andare a prenderlo.
Mi cambio, prendo la borsa e partiamo (stavolta c'è anche mia moglie).

Alle 11:30 sono sull'aereo e comincio alcuni giri "di riscaldamento" con il solito insegnante, quindi facciamo una breve pausa pranzo e, finalmente, arriva l'altro insegnante (che ha un concetto tutto suo di puntualità ) assieme ad un altro studente.

Salgo nuovamente sull'aereo e via che si va. Purtroppo i miei tentativi non sono stati coronati da successo. Sarà stata la tensione (sebbene conoscessi bene anche questo insegnante), sarà stato qualcos'altro, ma alla fine non mi ha dato la sua "benedizione".

Ammetto senza problemi di aver volato particolarmente male in confronto alle ultime tre lezioni e ovviamente è la prima volta che volo con questo insegnante e lui può solo vedere questi tre atterraggi e non tutti gli altri (buoni) che ho fatto con l'altro, quindi non ce l'ho assolutamente con lui se dice che preferisce non fidarsi... Alla fin fine deve pur essere ragionevolmente sicuro che l'aereo torni giù tutto in un pezzo (e che mia moglie non resti vedova così giovane...).
Certo, non salto di gioia, ma alla fine non era neanche un esame nel vero senso del termine, ma solo un controllo con un altro insegnante.

Ora siamo rimasti che, se il tempo tiene, sabato prossimo mi eserciterò ancora con il solito insegnante e domenica ritenterò l'esamino. Probabilmente non sarò il solo, ma anche l'altro studente, che oggi ha fatto solo una pausa e ha guardato i miei atterraggi, tenterà il cross-check.

Speriamo di passarlo e fare entrambi il volo in solitaria domenica...
01.12.2013 13:57 - Altri atterraggi
Quasi ci siamo...
Altra domenica, altri atterraggi...
Stamani ricevo un SMS dall'insegnante che mi dice di andare a prenderlo subito che adesso il tempo è bello, ma dopo pranzo dovrebbe peggiorare.

Mi cambio, preparo la borsa e salgo in auto. Alle 10:30 siamo nell'aereo e accendiamo il motore. Anche stavolta il freddo fa si che ci mettiamo cinque minuti buoni prima che l'elica cominci a girare...

In ogni caso, alla fine siamo pronti e si comincia. Oggi, tanto per complicare un po' le cose, abbiamo nuovamente un vento di lato. Però almeno la visibilità è buona... Vabbè, vediamo cosa riesco a combinare.

Il primo atterraggio, purtroppo, è piuttosto brutto. Guardo sconsolato l'insegnante, lui guarda me, do gas e ripartiamo. Per fortuna quell'atterraggio, oggi, è stata l'eccezione, in quanto ho poi fatto altri 10 atterraggi buoni (= sarebbero accettati all'esame).
Oltretutto, stavolta, con un certo vento laterale mica da ridere, visto che 14 nodi non sono proprio pochi.
Pare proprio che qualcosa sia scattato nella mia testa e ora riesca proprio ad atterrare da solo.

Comunque, dopo questi 10 atterraggi, visto che avevamo ancora un po' di tempo, decidiamo di fare le prove di "piantata motore". Il che vuol dire che saliamo fino a 2000 piedi sul suolo (2300 piedi MSL), quindi mi porto all'inizio della pista e tolgo completamente il gas, in modo che l'elica non generi praticamente più nessuna spinta.
Dopo la reazione iniziale (premere la cloche in maniera da evitare lo stallo), cominciano i giochi, ossia scendere in maniera da atterrare dove si è scelto. Si fa quindi un bel triangolo, per ogni lato del quale si perdono circa 600 piedi, e il trucco è di riuscire, alla fine, ad atterrare sulla pista. Una cosa molto importante da tenere a mente è di mantenere la velocità sui 100 Km/h, che è la velocità per la migliore planata, ossia per restare in aria il più a lungo possibile.
Il primo atterraggio è stato piuttosto brutto. Sono quasi uscito di lato dalla pista. Sarebbe stato veramente meglio se fossi atterrato sul prato prima della pista (e, sicuramente, in caso di vera piantata del motore, l'avrei fatto), comunque riparto e ne faccio altri due.

L'ultimo atterraggio è stato decisamente buono, tanto che mi sono veramente stupito e, riflesso condizionato, ho guardato l'istruttore per vedere se fosse stato lui a portare a terra l'aereo. Ma pare che oramai sia "maturo" e riesca veramente ad atterrare.

A quel punto, visto che il vento è diventato parecchio forte e l'insegnante ha altri impegni, portiamo l'aereo nell'Hangar, pago gli atterraggi e torniamo a Dresden.

E, se il tempo tiene, la prossima settimana volerò con l'altro insegnante per il "cross check". E poi via: da solo!!

E ora, una fetta di Stollen ci sta proprio bene per festeggiare...
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